Das Institut für Bildungs- und Fördermanagement (IBF) leitet eine entscheidende Phase der Unternehmensentwicklung ein. Bisher lag der Fokus unserer täglichen Arbeit auf der Telematik und der gezielten Förderung von Digitalisierungsvorhaben in der Gesundheitsbranche. In diesem Bereich konnten wir zahlreichen Betrieben erfolgreich den Weg ebnen. Nun richten wir den Blick jedoch auf eine noch umfassendere Herausforderung, die den gesamten Markt betrifft: Das Qualifizierungschancengesetz (QCG), welches in unserem Haus bislang als sehr erfolgreiches Sekundärgeschäft geführt wurde, rückt ab sofort in das absolute Zentrum unseres Handelns und bildet fortan unser neues Kerngeschäft.

Diese bewusste Neuausrichtung entspringt einer klaren Beobachtung der wirtschaftlichen Entwicklungen. Der Wandel in der Arbeitswelt wird in den kommenden Jahren immer stärker auf uns zukommen. Um Unternehmen branchenübergreifend zukunftsfähig und marktdominant aufzustellen, reicht eine rein technologische Förderung nicht mehr aus. Vielmehr rückt der Mensch in den Mittelpunkt. Das IBF widmet sich nun mit voller Kraft der Aufgabe, Belegschaften flächendeckend auf die Aufgaben von morgen vorzubereiten.


Das Qualifizierungschancengesetz (QCG): Ein Überblick

Um die Tragweite dieser strategischen Entscheidung zu verstehen, lohnt sich ein genauerer Blick auf das Qualifizierungschancengesetz selbst. Viele Betriebe haben von diesem Instrument gehört, die enormen Potenziale bleiben im Alltag jedoch oft noch ungenutzt.

Was verbirgt sich hinter dem Gesetz?

In der Zukunft werden durch neue Arbeitsweisen, veränderte Prozesse und innovative Werkzeuge völlig neue Anforderungen an Fachkräfte gestellt werden. Das QCG ist die staatliche Antwort auf diese kommenden Veränderungen. Es handelt sich um ein Förderprogramm der Bundesagentur für Arbeit, das Unternehmen finanziell massiv dabei unterstützt, ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch gezielte Weiterbildungen auf kommende fachliche Herausforderungen vorzubereiten. Das primäre Ziel ist es, den Angestellten das nötige Rüstzeug zu geben, um ihre persönliche Zukunft im Beruf aktiv, sicher und positiv zu gestalten.

Wie funktioniert die Förderung in der Praxis?

Die Handhabung des Gesetzes ist darauf ausgelegt, Hürden für Weiterbildungen abzubauen. Sobald ein betrieblicher Bedarf für neues Wissen feststeht, greift der Staat den Firmen auf zwei wesentlichen Wegen finanziell unter die Arme:

  • Übernahme der Lehrgangskosten: Die eigentlichen Gebühren für die Kurse und Weiterbildungsmaßnahmen werden, abhängig von der Betriebsgröße, zu einem beträchtlichen Teil oder sogar vollständig aus staatlichen Mitteln beglichen.

  • Zuschüsse zum Arbeitsentgelt: Das ist der wohl attraktivste Baustein des Programms. Wenn Angestellte während ihrer regulären Arbeitszeit lernen, zahlt die Arbeitsagentur einen Lohnkostenzuschuss an den Arbeitgeber. Das Unternehmen erhält also Geld dafür zurück, dass es die Belegschaft für die Dauer der Wissensvermittlung freistellt.

Dabei spielt das Arbeitszeitmodell der jeweiligen Personen keine Rolle. Die Fördermittel stehen den Menschen unabhängig davon zur Verfügung, ob sie ihre Tätigkeit in Vollzeit oder in Teilzeit ausüben.


Warum das QCG die aktuell größte Chance im Fördersegment ist

Die Entscheidung des IBF, dieses Gesetz zum Kerngeschäft zu machen, basiert auf dem enormen Mehrwert, den es für die gesamte Wirtschaft bietet. Es gibt derzeit kaum ein anderes Instrument in Deutschland, das eine vergleichbare Hebelwirkung entfaltet.

1. Finanzielle Entlastung bei der Personalentwicklung

Die Vorbereitung eines ganzen Teams auf neue berufliche Anforderungen erfordert normalerweise enorme Investitionen. Durch das QCG werden diese Kosten drastisch minimiert. Betriebe können so eine tiefgreifende Wissenserweiterung ihrer Angestellten realisieren, die aus rein eigenen Mitteln oft nur schwer zu finanzieren wäre.

2. Stärkung der Marktposition

Unternehmen, die das Fachwissen ihres Teams frühzeitig an die kommenden Trends anpassen, erarbeiten sich einen gewaltigen Wettbewerbsvorteil. Wer die Fähigkeiten für die Aufgaben der Zukunft bereits im Haus hat, kann schneller agieren, effizienter arbeiten und sich so eine dominante Position am Markt sichern.

3. Fokus auf die Zukunft der Angestellten

Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stellt das Gesetz eine enorme Wertschätzung dar. Anstatt neues Personal für veränderte Aufgabenfelder extern zu suchen, wird in die Menschen investiert, die bereits Teil des Betriebs sind. Sie erhalten die wunderbare Möglichkeit, ihre eigenen Kompetenzen auszubauen, mit der Zeit zu gehen und ihre berufliche Rolle im Unternehmen langfristig zu festigen.

Das Institut für Bildungs- und Fördermanagement steht bereit, um Unternehmen genau bei diesem wertvollen Prozess als starker Partner zur Seite zu stehen. Mit unserer gebündelten Expertise im neuen Kerngeschäft sorgen wir dafür, dass Betriebe und ihre Angestellten die bestmöglichen Voraussetzungen für die kommenden Jahre erhalten.